Bei Barbara von scrap-impulse gibt es den neuen Drucker von Kodak zu gewinnen. Aufgabe dafür ist es, etwas zum Thema “Weihnachten in meiner Kindheit” zu scrappen.
Das Thema habe ich als Inspiration genommen und eine Seite in meinem December Daily dazu gestaltet. Die Seite ist noch nicht ganz fertig.
Auf der rechten Seite werde ich noch zwei Fotos aus meiner Kindheit einkleben. Doch die müssen erst eingescannt werden, dazu komme ich momentan einfach nicht.
Außerdem ist die Druckqualität meines Druckers nicht so wirklich doll – zumindest was Fotodruck angeht. Und gerade diese beiden Bilder hätte ich gerne in einer möglichst schönen Qualität. Vielleicht gewinne ich ja den Kodak Hero? Dann könnte ich sie zu Hause ausdrucken
Ansonsten werde ich einige Fotos nach Weihnachten im Fotolabor entwickeln lassen.
Auf der linken Seite habe ich eine Geschenkverpackung von IKEA zu einer Tasche umfunktioniert die mein (sehr langes) Journaling enthält. Die Tasche war eigentlich an den beiden schmalen Seiten offen. Dort habe ich die Enden (die eigentlich zum Klappen/Schließen gedacht waren) abgeschnitten, zugeklebt und an der langen Seite oben geöffnet. Die Schleife war nicht angeklebt, so dass ich sie anders herum wieder drum binden konnte.
Der kleine Stempel “DEZ 24″ ist von Anne.
Das Journaling habe ich mit einer alten Schreibmaschine geschrieben, die mein Schatz mir von seinen Eltern mitgebracht hat. Den Tipp hatte ich auch mal bei Barbara gelesen, dass man so etwas schön zum Scrappen einsetzen kann. Gar nicht so leicht, wenn man das Schreiben am Rechner gewöhnt ist. Aber ich habe die Tippfehler akzeptiert. Dafür ist das Schriftbild einfach toll. So schön ungleichmäßig. Und das “o” ist ausgestanzt… Passt so schön zum Thema “Vergangenes”.
Mein Journaling:
Vergangene Weihnachten
Wenn ich an Weihnachten in meiner Kindheit denke fällt mir sofort diese Aufregung ein. Schon Tage vor Heiligabend hatte ich Bauchweh. Am Vormittag des 24.12 wurden meine Schwester und ich dann erstmal in die Nachbarschaft geschickt um unsere selbst gebastelten Geschenke zu verteilen. Wenn wir wieder kamen war die Stube immer schon mit einem großen Tuch verhängt. Damit das Christkind nicht gestört werden konnte. (…) Diese Aufregung bis zu Bescherung! Doch zuerst wurde Flöte gespielt, es wurden die mühsam gelernten Gedichte aufgesagt und Mama las eine Geschichte vor. Wenn wir Kinder es kaum noch aushalten konnten ist Mama oder Papa hinter dem Vorhang gucken gegangen, ob das Christkind schon da gewesen ist. Es war immer genau dann da. Es klingelte ein Glöckchen, die Lichter vom Tannenbaum gingen an und es war leise Musik zu hören. Ich glaube meine Schwester und ich haben uns jedes Jahr auf dem kurzen Weg in die Stube mehrfach überschlagen um so schnell wir möglich am Weihnachtsbaum zu sein.
Es hat richtig Spaß gemacht, sich Gedanken über Weihnachten in der Kindheit zu machen. Ich freue mich auch jetzt noch auf Weihnachten, aber als Kind nimmt man das alles doch noch etwas anders wahr. Da sind andere Dinge wichtiger als heute. Beim Schreiben des Textes konnte ich diese Aufregung und dieses Kribbeln im Bauch fast wieder fühlen.
